Kindheitserinnerungen.

Kennt ihr das, wenn man an einen Ort zurückkehrt, an dem man in seiner Kindheit oft war, und plötzlich feststellt, wie unspektakulär dieser einst so bombastisch wirkende Ort eigentlich ist?
So geht es mir mit der Musikschule. Damals in der Grundschule erschien mir die Musikschule einfach riesig. Dementsprechend groß waren die Erwartungen, als ich dieses Jahr wieder denselben Raum von damals betrat. Als ich also in diesem Raum stand, erschien er mir geschrumpft.
So oft habe ich gehört, dass man die Orte seiner Kindheit nicht aufsuchen sollte, wenn man nicht enttäuscht werden möchte, da sie nie so erscheinen, wie sie damals wirkten. Ich wusste nie etwas mit diesem Rat anzufangen. Heute weiß ich, dass es stimmt. Kindheitserinnerungen lassen alles größer wirken. weil man die Welt mit anderen Augen gesehen hat. Alles erschien einem groß und aufregend.
Manchmal vermisse ich diese Sicht der Dinge. Dieses Unbeschwerte, Leichte. So leicht zu beeindrucken zu sein und sich so einfach für Dinge zu begeistern, die Welt mit Kinderaugen sehen…wie gerne ich manchmal wieder zu dieser Sichtweise zurückkehren würde.

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Glück und andere Risiken.

Der Frühling ist da und bringt viele nette Sachen mit sich: Glück, Frühlingsgefühle und andere Risiken.
Das mit dem Glück finde ich persönlich jedoch ziemlich erfreulich: Ich freue mich einfach tierisch auf die Osterferien, die ich mit Freunden an einem tollen Ort verbringen werde, auf die Sommerferien und die Vorbereitungen dafür und fühle mich generell einfach gut.
Da können mich auch Sachen wie Jungs, die sich plötzlich wieder melden und sich mit mir treffen wollen, nur ganz peripher berühren.
Alles in allem geht es mir gut und die Risiken bleiben bis jetzt aus. :)

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Wenn ich 30 bin…

Wenn ich 30 bin, arbeite ich als Dolmetscherin und habe meine eigene kleine Familie, meine eigenen Kinder, weil es kaum etwas Schöneres als Kinder gibt, da sie zwar fordern, doch mit ihrer Lebensfreude und Liebe noch viel mehr zurück geben.
Mir ist der Kontakt zu meinen Eltern, meinem Bruder und meiner Oma sehr wichtig, weil diese Menschen mir trotz einiger Streitigkeiten immer das Gefühl von Zusammenhalt, Vertrauen und Verständnis gegeben haben.
So oft es möglich ist, beteilige ich mich in meiner Gemeinde, weil mir die ehrenamtliche Arbeit sehr viel Freude macht, da einem die Menschen, mit denen man zu tun hat, mit viel Wärme entgegenkommen.
Ich verbringe meinen Sommerurlaub mit meiner Familie auf Spiekeroog, weil mir die Nähe zum Wasser und die Ruhe auf der Insel sehr gut gefallen, ich jedoch auch die Nähe zu meinen Eltern und meiner Heimat brauche.
Auch wenn ich nicht mehr so viel Zeit mit meinen Freunden verbringen kann wie zur Schulzeit, ist mir der Kontakt zu ihnen nach wie vor sehr wichtig, da sie mir so oft ein Lächeln auf das Gesicht zaubern, oftmals durch kleine Gesten, die trotzdem tief berühren und mir mit ihrem Rat über Unsicherheiten hinweg helfen.

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Sommer.

Ich glaube, ich habe mich wirklich noch nie so sehr auf einen Sommer gefreut.
Ich werde 2 Wochen in Drangstedt verbringen, die sicher stressig werden, aber mit Leuten, von denen ich einige, die ich bereits kenne, ziemlich gerne mag.
Außerdem werden wir einen Film drehen. Unseren Film. Unser Projekt Zeitungsmädchen. Ein Projekt, das zwar noch total in den Startlöchern steht, mir aber ziemlich gefällt.
Und wir denken darüber nach, nach Holland zu fahren, mit Zug und Rad. Darauf freue ich mich.

Wenn alles klappt, werden das einfach wundervolle Ferien. Ein wunderbarer Sommer. Der beste Sommer. Wünscht mir ganz viel Glück für’s Gelingen.

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Lonely Life of the Partygirl.

Es gibt in meinem Leben aber nicht nur die Partytime. Es gibt auch das ‘Lonely Life of the Partygirl’. Das einsame Leben des Partymädchens. Die Zeit, in der ich mich einfach nur alleine fühle, mich frage, weshalb ich überhaupt hier bin, was ich hier mache, und mir denke, dass eh alles doof ist.
Und diese Grenzen zwischen dem Partygirl und ihrem einsamen Leben sind nur gering und verwischen quasi ineinander. So sehr, dass ich mittlerweile selbst in der Menge, inmitten meiner Freunde, das Gefühl habe, dass ich alleine bin. Nicht oft, aber manchmal kommt es mir so vor.

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Partytime.

In meinem Leben gibt es zweierlei Momente:
Es gibt die, in denen ich gut drauf bin, umgeben von Freunden oder einfach nur umgeben von Menschen. Vorzugsweise aber mit Freunden. Auf jeden Fall sind dies die Momente, in denen ich mich wohl fühle, meine emotionale Partytime.
Die Zeit, in der ich happy bin, meine Gefühle quasi Party machen. Diese Zeit mag ich am liebsten.

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Wer ich bin

Ein wenig verwirrt,
Mal traurig, mal überdreht und laut.
Nicht immer logisch,
Selten genial.
Mal gereizt, mal geduldig.
Oft ein Zuhörer,
Bei Gelegenheit Labertasche.
Manchmal stylisch,
Oft grau oder bunt.
Chaotisch, selten aufgeräumt.
Meist ohne Plan vom Leben.
Tut mir leid, wenn’s wem nicht passt,
Aber so bin ich eben.

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